Windkraft-Solidarpakt in Bad Ems: 3 Köpfe für einen gemeinsamen Weg

Windenergieausbau in der Verbandsgemeinde Bad Ems:

JA bitte, ABER maßvoll, gemeinsam gesteuert und geordnet, solidarisch, ökologisch vertretbar, effizient und vor allem mit den Bürgern.

Die Bürgermeister von Bad Ems, Dausenau und Kemmenau haben den Einstieg in den Projektpfad “Windenergie-Solidarpakt” zum erforderlichen Ausbau erneuerbarer Energien in der Verbandsgemeinde Bad Ems entwickelt und der Öffentlichkeit präsentiert, um bereits  im Vorfeld eine sehr wichtige Botschaft zu senden: “Der geäußerte Bürgerwille ist ein wesentlicher Bestandteil des Planungsfundaments!”

Quelle: Rheinzeitung - Ausgabe Lahn vom 07. Mai 2012, Nr. 106

“Emser Kränchen Tafelwasser” seit 25. April 2012 im Handel erhältlich

“Emser Kränchen Tafelwasser”, eine neue perlende Marke ziert die Produktpalette von Bad Ems!

Im prunkvollen Ambiente des Marmorsaals in Bad Ems erfolgte am Dienstag, 24. April 2012 die exklusive Präsentation mit anschließender Erstverkostung vom “Emser Kränchen Tafelwasser” als Kooperationsprodukt der Staatsbad Bad Ems GmbH und der Victoria Heil- und Mineralbrunnen GmbH Lahnstein.

Voller Stolz präsentierten die Kooperationspartner ihr “neues Baby”, sanft perlendes Emser Kränchen in einer hellblauen 0,25 Liter Gourmet-Flasche.

Und in einem Punkt waren sich “Macher” und Gäste sehr einig: heimisch wohltuendes Wasser, das sich durch einen hohen Hydrogenkarbonat-Gehalt mit dem Prädikat “sehr bekömmlich” auszeichnen darf, stärkt im besonderen Maß das Marketing-Image der Stadt Bad Ems.

Zielstrebig realistisch resümierte Thomas Wilhelmi, Geschäftsführer der Staatsbad Bad Ems GmbH das Marketing-Konzept vom Emser Kränchen Tafelwasser: “Zunächst möchten wir die Gäste des Bad Emser Hotel- und Gastronomiegewerbes neben unseren schon bekannten Regionalprodukten  mit unserem neuen Tafelwasser “Emser Kränchen” verwöhnen bevor wir größere Pläne schmieden. ”

Wer neugierig ist, wie der neue kräftige  Mineraltrunk aus Bad Ems schmeckt, kann das “Emser Kränchen Tafelwasser” seit 25.04.2012 im Eisfeller-Getränkemarkt in der Nieverner Straße 6, Bad Ems zu einem moderaten Verkaufspreis erwerben.

EMS KB 201 - 203: Kaiserbahn Bad Ems am Start

Die Kaiserbahn Bad Ems ist viel mehr als eine gewöhnliche Bimmelbahn!

Als fun train tuckert die Kaiserbahn seit Ostersamstag, 7. April 2012 gemütlich durch das Kaiserbad Bad Ems. Als eine der größten Bimmelbahnen Deutschlands bringt sie ihre Gäste zu den touristischen Höhepunkten von Bad Ems zum Anfassen nahe. Die 180 PS der Zugmaschine bescheren den Fahrgästen in den beiden doppelstöckigen Anhängern eine spaßige und abenteuerliche Tour vom Hauptbahnhof zunächst hoch zum Concordiaturm. Eine Steigung  bis 19 Prozent ist für den Spaß-Zug “Kaiserbahn” kein Problem. Völlig entspannt lässt sich die romantische Landschaftsidylle des Lahntals über den Dächern von Bad Ems genießen. Ein Zwischenstopp am Corncordiaturm garantiert einen traumhaften Blick über das wunderschöne Bad Ems. Hier ist Wohlfühlen am Fluss! Nach dem Bergabstieg tuckert die Kaiserbahn Bad Ems sanft durch das malerische Kaiserensemble, die schmucke Römerstraße hinunter und über Viktoriaallee und Wilhelmsallee zurück zum Ausgangspunkt, der nach einer einstündigen Fahrt wieder erreicht ist.

Voller Stolz wurde die Kaiserbahn Bad Ems in einer netten Feierstunde vor ihrer Premiere-Fahrt am Ostersamstag 2012 um kurz nach 11.00 Uhr würdevoll getauft - und das stilvoll mit “Emser Kränchen”.

Der Familie Ruckes aus Filsen (Betreiber der Kaiserbahn Bad Ems) wurde ein ganz besonders lobenswerter Dank ausgesprochen, dass sie an ihrem Projekt “Bad Ems bekommt eine Bimmelbahn” unermüdlich festgehalten hat, obwohl es im ersten Anlauf vor 3 Jahren keine Zustimmung finden konnte.

An dieser Stelle wünsche ich “STS FUN TRAIN Kaiserbahn Bad Ems” von Herzen allseits GUTE FAHRT!!!

Regelfahrten von April bis Oktober ab Hauptbahnhof Bad Ems:

Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag: 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr

NEU: Stadtmuseum Bad Ems eröffnet Limes-Abteilung mit Wohlfühl-Lifestyle der Römer, “Leben am Limes-den Römern ganz nah!”

Wellness am Fluss; das kannten schon die alten Römer am Obergermanisch-Räthischen Limes in Bad Ems!

Mit einer lebendigen und begeisternden Feierstunde eröffnete die Stadt Bad Ems am 23. März 2012 die völlig neue vor- und frühgeschichtliche Limes-Abteilung des Stadtmuseums.

Zahlreiche Funde aus der Römerzeit am Limes brachte die Straßenbausanierung von Römerstraße und Koblenzer Straße zu Tage. So wurde im “Dorf” Ems beim Bodenaushub ein typisches römisches Bad gefunden, in dem die Römer bereits vor nahezu 2000 Jahren in verschiedenen Temperaturen entspannten. 100 Jahre lang diente dieses Bad der “Wellness” der Limes-Römer an der Lahn. Die alte Emser Therme musste hingegen bereits nach 40 Jahren wieder rückgebaut werden.

Die Idee der Erweiterung des Bad Emser Museums um diese vor- und frühgeschichtliche Abteilung war geboren - aber das ausgerechnet in Zeiten absolut angespannter Haushaltslage.

In der neuen Limes-Abteilung geht es nicht um die Geschichte der Kaiser oder um große Schlachten, sondern um die bereits damals hochentwickelte Lebenskultur der Römer am Limes - um den einfachen Alltag der Soldaten im Dienst, in der Familie und in seiner Freizeit.

Nun ist unser neues Museums-Schmuckstück zum Eintreten einladend fertig, gelungen und wunderschön! Interessant arrangiert sowie fantasievoll gestaltet machen unsere römischen Funde sehr neugierig. Das ist Geschichte zum Bestaunen, Anfassen, Erleben, Genießen und Nachdenken. Mit unendlich viel Kreativität sowie Liebe zum Detail haben die “Macher” der Limes-Abteilung dem Stadtmuseum Bad Ems neues und absolut sehenswertes Leben eingehaucht.  Infotafeln, römisches Allerlei, Holzpalisaden,Hypocausten-Heizung und Römische Küche lassen das Leben der Römer am Limes verstehen.

Die Geschichte der neuen Limes-Abteilung steht aber auch noch für etwas ganz Anderes, Lobenswertes und Außergewöhnliches: denn sie trägt die Handschrift von “WIR sind Bad Ems”! Gedacht, geplant, gebaut und gestaltet wurde sie von einigen ganz besonderen Menschen, die in Bad Ems Vorbild ehrenamtlichen Engagements sind - eine Meisterleistung gemeinsamen Wirkens für die Allgemeinheit.

Ohne diese fleißigen, kreativen und freiwilligen Helfer und Unterstützer hätte das Stadtmuseum Bad Ems nun keine neue Limes-Abteilung. Darauf könnt IHR sehr stolz sein:

  • Dr. Hans-Jürgen Sarholz (auch: Museumsleiter)
  • Jürgen Eigenbrod (auch: ehrenamtlicher Mitarbeiter der Landesarchäologie)
  • Katja Laupert (auch: Denkmalpflegerin)
  • Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Bad Ems
  • Direktion Landesarchäologie der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Koblenz
  • Rudolf Reibold und Christian Schröter, Verein für Geschichte, Denkmal- und Landschaftspflege
  • Ella Mundt und Roman Bolbukh (Wandmalerei)
  • Jost Mergen (Magisterarbeit über das Kastel Bad Ems an der Uni Köln)
  • Fa. Heuchemer Verpackungen Bad Ems
  • Fa. Caddoc Werbetechnik, Bad Ems
  • Fa. Meurer Naturbaustoffe, Koblenz (Lehm-Sponsoring)

Limes ist unsere Heimat - in Bad Ems und in Pohl. In Bad Ems steht der alteste Limes-Wachturm und in Pohl der jüngste.

Das Stadtmuseum Bad Ems empfiehlt unseren Gästen, Schülern, Kindern und allen Bad Emsern: “Treten Sie ein!!! Es lohnt sich, denn hier im Museum sind wir unserer Stadtgeschichte ganz nah!”

Emser Therme: Lahn-Kiesel der Superlative feierte Richtfest am 5. März 2012

Sehr geehrte Herren Kannewischer,
sehr geehrter Herr Innenminister Roger Lewentz,
sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal möchte ich unseren freundlichen Gastgebern, den Herren Kannewischer DANKE sagen,  dass ich jetzt hier stehe und das Richtfest der neuen Emser Therme mit Ihnen allen feiern darf – als Bürgermeister der Stadt Bad Ems, aber eben auch als Mensch, der selbst gerne Entspannung und Wellness genießt.

„Emser Therme, Wellness am Fluss“
dahinter verbirgt sich so viel mehr als nur ein Werbeslogan.

Diese Aussage beschreibt knackig kurz und punktgenau das Leitbild,
das die Kannewischer-Gruppe für die neue Emser Therme
als jüngstes Mitglied ihrer Bäder-Kollektion marktführender Thermalbäder ganz bewusst ausgewählt hat. Die Kannewischer-Thermen in Baden-Baden, Bad Kissingen, Bad Salzuflen und Burg im Spreewald zeigen alle die  Professionalität in Planung und Ausführung, wie durch einen jeweils sehr individuellen Bad-Charakter
Gäste für Gesundheit, Erholung und Wohlbefinden angesprochen und überzeugt werden.
Mit der geplanten Flusssauna wird Bad Ems ein Alleinstellungsmerkmal „frei Haus“ geliefert.
Die neue Emser Therme wird mit der bewährten Kannewischer-Erholungsphilosophie
in wunderschönem und qualitativ hochwertigem Ambiente zu einem Erfolgsgaranten für Wellness, Wohlfühlen und Entspannung in Bad Ems.

Das Unternehmen Kannewischer steht für sein Qualitätsprofil
„wohlfühlige Gestaltung, moderne Technik, perfekte Sauberkeit und hervorragende Dienstleistung“.
Ein sehr hoher Eigenmaßstab.
In Gestalt eines leuchtenden Kiesels der Superlative wird mit der Eröffnung der Emser Therme im Herbst diesen Jahres ein imposanter knallharter Akzent am Lahnufer unserer wunderschönen Stadt Bad Ems gesetzt:

HIER IST WELLNESS AM FLUSS !!!

Damit verbunden ist nicht nur eine mögliche Gelegenheit,
sondern DIE Chance JETZT für die Stadt Bad Ems, die Verbandsgemeinde Bad Ems sowie das angrenzende Umland auf den rollenden Zug erfolgreicher Stadtentwicklung aufzuspringen und sich in seine Beschleunigung aktiv einzubringen.

Ganz besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle auch die große Investitionsunterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, ohne die das Projekt „Neue Emser Therme“ nie zu realisieren gewesen wäre.

Nach meinem Selbstverständnis ist eine Infrastrukturmaßnahme erst dann erfolgreich, wenn sie von allen Menschen vor Ort mit Begeisterung erlebt und gelebt wird.
Nun ist es Zeit für Wahrheit und Fakten! „Ärmel hoch und los geht’s“ lautet die Devise.

Am täglich wahrnehmbaren Engagement aller Hauptakteure, wie „Bürgerinnen und Bürger, gewerbetreibender Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister, Vermieter und Eigentümer“ zur ernsthaften und zielführenden wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt und Region ist IHRER aller Bereitschaft zur Selbsthilfe wie auf einer Messlatte sehr deutlich ablesbar.
Viele Rahmenbedingungen wurden geschaffen.  Der „öffentliche Mohr“ hat seinen Dienst erwiesen.
Nun sind SIE alle am Zug! Denn nur gemeinsam können wir den Raum gestalten, in dem wir leben!

Jeder ist in seinem Wirken für die Allgemeinheit selbstständig.
In diesem schönen Wort stecken zwei überaus wichtige Handlungsempfehlungen, nämlich selbst und ständig!!!
Meinen eindringlichen Appell an Sie alle verbinde ich mit der Hoffnung, bei der Eröffnung der Emser Therme in einem halben Jahr über vollzogene positive Regionalentwicklung in der Stadt Bad Ems und der Verbandsgemeinde berichten zu können.

Bei Fertigstellung der Römerstraße verpackte ich meine Bitte zum aktiven Mitmachen an alle in dem Bild „der Weg ist geteert, nun muss er beschritten werden“.

Heute lautet meine Botschaft: „derartige Großprojekte installieren die hardware !!! Die software ist ganz alleine der Job der Menschen vor Ort!“
Nur SIE haben die Entwicklung ihres Betriebssystems, also die Entwicklung von Infrastruktur-Angebot und –Qualität eigenverantwortlich in der Hand.

Bad Ems und Umgebung muss diese Chance der Weiterentwicklung mit geballten vereinten Kräften nutzen! Denn allzu oft kommen solche Chancen nicht.

Entgegen der anfänglich verbreiteten Skepsis gegenüber der neuen Emser Therme kann ich für die vergangenen knapp 3 Jahre als ehrenamtlicher Stadtbürgermeister nur bestätigen und ermutigen, dass uns diese Wellness-Therme in den kommenden Jahren wirtschaftlichen Aufschwung bescheren wird.
Dieses Ziel ist allerdings nur dann erreichbar, wenn alle Lebensbereiche der Stadt Bad Ems sowie des Umlandes für die schon immer lauthals geforderte Standortverbesserung gemeinsam kämpfen – und das am besten seit gestern. Musikverein Rote Husaren Bad Ems
Immobilienanfragen in jüngster Vergangenheit bestätigen das steigende Interesse am Standort Bad Ems, weil die neue Emser Therme positive Impulse sendet.

Wellness bedeutet Wohlfühlen, Entspannen, Gesundheit, Ich-Sein, Genießen und so vieles mehr.
Gerade als traditionelle Kurstadt in zeitgemäß modernem Stil ist es für eine beständig erfolgreiche Stadtentwicklung unerlässlich, an alle Bürgerinnen und Bürger, Kunden, Gäste, Vertragspartner stets das Signal zu senden:

HIER IST WOHLFÜHLEN AM FLUSS!!!

Vielen Dank

(Richtfest-Rede von Stadtbürgermeister Berny Abt vom 05.03.2012)

Bad Ems trauert um einen Macher: Friedel Jörnhs wird in uns immer ein leuchtender Stern sein!

Ich bedauere es sehr, dass ich nicht mehr mit Friedel Jörnhs organisieren, lachen und Pläne für die Stadt Bad Ems schmieden kann. Ein außergewöhnlich engagierter Mensch, eine ehrenhafte Persönlichkeit, ein freundschaftlicher Ideen-Katalysator ist nicht mehr unter uns.

Aber in unserem Bemühen um die Erhaltung seiner Lebenswerke in Bad Ems wird Friedel Jörnhs immer in unseren Herzen weiter leben. Seinem würdevollen Andenken allein gilt die Veröffentlichung meiner Trauerrede anlässlich des Trauergottesdienstes am 17.02.2012:

Liebe Elfi, liebe Familie, liebe Trauergemeinde!
Am vergangenen Samstag erhielt ich kurz vor 10.00 Uhr den Anruf von Herrn Theisen, Friedels Gesundheitszustand habe sich drastisch verschlechtert.  Mit dem Schlimmsten sei zu rechnen.
Um so mehr war ich 1 ½  Stunden später über den anschließenden Anruf von Herrn Dr. Krausbeck geschockt, der mir mitteilte, Friedel sei inzwischen von seinen Leiden erlöst.
Dem Wunsch der Familie nach meinem Besuch folgte ich sofort und fuhr nach Kemmenau, um mich persönlich von Friedel zu verabschieden.  Anschließend galten meine ersten Anrufe unserem Innenminister Roger Lewentz, Landrat Günter Kern sowie Verbandsbürgermeister Josef Oster und Staatsbad-Geschäftsführer Thomas Wilhelmi, die alle an dieser Stelle ihre aufrichtige Anteilnahme zum Ausdruck bringen möchten.

Liebe Elfi und Familie,
es ist mir eine außerordentlich große Ehre, auf Eure Bitte, diese Trauerrede halten zu dürfen.
Ich hoffe, dass meine Gedanken, die ich niedergeschrieben habe, unseren Bürgern der Stadt Bad Ems aus der Seele sprechen.

Friedel Jörnhs

… ein außerordentlich liebenswerter Mensch wird immer einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen haben.

Ehrlichkeit, Zielstrebigkeit, gutes Tun, Humor, Lebensfreude, Entwicklung, Miteinander, Zuversicht, Heimatverbundenheit prägten all sein Wirken.

… bodenständiger Visionär, der seine unendliche Kreativität immer „Vollgas“ einsetzte,  und so andere für seine Projektideen begeistern konnte.

Ich habe Friedel erlebt als einen Mensch, der sein Leben in allen Bereichen wie auf einer steten Live-Bühne lebte, um es mit seinen Mitmenschen zu teilen.

Kulturelle Räume gestalten und durch persönliches Engagement bewusst in der Gesellschaft leben, um sie eigendynamisch zu entwickeln - dafür hatte Friedel Jörnhs ein ganz besonderes Händchen.
Auch seine Familie konnte er auf seinem Weg immer in diesem Sinne mitreißen. Seine liebe Frau Elfi war viele viele Jahre ehrenamtlich in einigen Vereinen und Organisationen unterwegs.  Tochter Steffi fand in der Medienbranche ihren künstlerischen Beruf.  Nina repräsentierte vor einigen Jahren als Marktkönigin die Stadt Bad Ems in der Öffentlichkeit.  Und Timm führte der berufliche Weg zu den bewegten Bildern im Fernsehen.

Die Familie stand als Friedel’s Lebensanker zu jeder Zeit im Mittelpunkt seines Wirkens.  Ein Familienmensch, wie er im Buche steht, als Ehemann, Vater und  zuletzt auch als Opa.
Getreu seiner Lebensphilosophie „ jeder für alle und alle für einen“ wird Elfi im Schoß der Kinder und Enkel aufgefangen.
Wenn WIR dabei helfen können, sollten wir nicht überlegen, sondern es einfach tun!!!

Ein bewegtes Leben, das viele bewegt.
Ein Motor unserer Stadt ist stehen geblieben – einfach so.
Einerseits bin ich traurig, denn ich wollte Friedel noch so viel zurück geben:
als Anerkennung seiner Verdienste für die Stadt, aber im besonderen als DANKE an einen verlässlichen Freund, der mich in vielen Dingen immer tatkräftig unterstützte.
Optimismus heißt die andere Seite.  Denn zu einem respektvollen und ehrlichen Abschied gehört meines Erachtens unser ALLER Einsatz zur Erhaltung der Lebenswerke von Friedel Jörnhs und dadurch seines Andenkens.

Bei der Vorstellung eines Lebens nach dem Tod weiß ich bereits jetzt, dass Friedel Jörnhs einer DER Menschen sein wird, auf dessen „Wiedersehen“ ich mich freue, wenn mein Motor irgendwann mal stehen bleiben wird.

Vielen Dank

Stadtentwicklung Bad Ems: Medienschule wird Lebenswerk

Wirtschaftlich vielseitiges Nutzungskonzept mit hohem Entwicklungspotential für die Liegenschaft der ehemaligen Nachrichtenschule der Bundeswehr in Bad Ems bekommt vom Projektmanagement um Investor Johann Schreiner erste “Gesichtszüge” skizziert

Nun wird es spannend in Bad Ems: Die jüngste Planungskonzeption aus Österreich sieht ein dickes Pfund entwicklungsstarker Nutzungsbranchen für das 21.000 m² große Arreal in der Alten Kemmenauer Straße vor:

  • E.M.S. - European Media School
  • EHCA - European Health Care Academy
  • Seniorenresidenz - Altenpflegeeinrichtung mit Intensivpflege sowie Ambulanz
  • Luxus-Eigentumswohnungen für betreutes Wohnen

Das Projektmanagement hat sich sehr anspruchsvolle zukunftsorientierte “Hausaufgaben” ins Heft geschrieben.

Ohne Medien läuft die ganze Welt nicht mehr rund. Denn wir alle haben permanent “Durst” nach Informationen - egal, ob geschäftlich oder privat. Die ständige sowie rasant schnelle Entwicklung in der kompletten Medienbranche ist nur so gut wie die Menschen, die sie vorantreiben, gestalten und einsetzen. E.M.S., Medienschule Bad Ems soll stehen für eine Ausbildung mit Qualität im ständigen Wandel der Zeit.

Die Pflegebranche ist eine der größten Wachstumsbranchen in Deutschland und Europa. Die Altersentwicklung der Bevölkerung löst massiv ansteigende Pflegebedürftigkeit aus. Der Bedarf an Alten- und Pflegeeinrichtungen und im besonderen mit spezialisierten Pflegeangeboten steigt immer rasanter. Mit  Seniorenresidenz und  “Betreutes Wohnen de lux” sollen solche Pflegeleistungen in Bad Ems etabliert werden, die gegenwärtig eben eher noch die Marktlücke sind. Dazu noch eine Akademie für Gesundheitspflege als Lehrinstitut anzusiedeln ist perfekt, denn mit knapper werdenden finanziellen Ressourcen qualitativ hochwertige Leistungen zu erbringen ist die existenzielle Herausforderung im Altenpflege-Management geworden. Die  erforderliche, würdige und erfolgreiche Dienstleistung am Menschen ist mit sehr komplexen Anforderungen an Fach- und Führungskräfte in der verantwortungsvollen Altenpflege verbunden. Ausbildung mit und durch Qualität steht auch bei diesem Nutzungskonzept im Vordergrund, um professionelles Selbstverständnis in der Pflegewirtschaft auszubilden.

Entwickelt sich die Planung zur Realität, rollt ein Meilenstein der Stadtentwicklung auf Bad Ems zu.

Quelle: Rheinzeitung Nr. 29 vom 03. Februar 2012

Technopark Raaba, Projekt Bad Ems finden Sie hier.

Halbzeit-Bilanz als Stadtbürgermeister von Bad Ems: Ziele auf dem Prüfstand

Mein oberstes Ziel, die Stadt Bad Ems auf ein zukunftsfähiges erfolgbringendes Level zu bringen, gelingt nur durch das Erreichen vieler strategischer Einzelziele.

Die Messlatte heißt “ZDF”! Nein, sie stellt keine Parallele zu meiner beruflichen Tätigkeit als TV-Regisseur dar, sondern steht schlicht und einfach für “Zahlen, Daten und Fakten”. Daran messe ich den Grad der Zielerreichung. Das ist korrekt, sauber, konkret und realistisch.

Stadtentwicklung bedeutet für mich, Bad Ems blühendes Leben in seine facettenreichen Glanzlichter in den Bereichen “Familie, Jugend, Gewerbe, Kultur, Gesundheit, Wellness und Sport” einzuhauchen. Als weltoffener, unabhängiger und ehrenamtlicher Stadtbürgermeister von Bad Ems wird auch die Vorausschau auf die kommenden zweieinhalb Jahre meiner ersten Amtsperiode mit Herzblut von dieser Einstellung geprägt sein.

Nur Dank der Unterstützung sehr vieler Menschen konnten folgende Ziele in den vergangenen zweieinhalb Jahren für die Stadt Bad Ems erreicht werden:

  • Waldfriedhof “Kaiserwald”
  • Abschluss der jahrzehnte lang andauernden Neugestaltung der Römerstraße
  • befestigte Zuwegung zum Schweizerhaus
  • Nutzungsreaktivierung der Bergstation der Malbergbahn
  • Wiederbelebung der Berggastronomie am Concordiaturm
  • Limesprojekt am Wintersberg
  • Gewinn bringender Verkauf städtischer Grundstücke
  • Unterstützung der Erweiterung der Senioreneinrichtung Georg-Vömel-Haus um “Betreutes Wohnen”
  • Entwicklungsplanung zur Ansiedelung eines Supermarktes “Auf dem Spieß”
  • erster “Tag der Tolenranz” in Bad Ems
  • “Bad-Ems-Tag” auf der BUGA 2011 in Koblenz mit Hella von Sinnen
  • erfolgreiche Projektarbeit mit der Staatsbad Bad Ems GmbH
  • Gewerbeschau “Nah & Da”

Fortschritt ist das Ergebnis von Entwicklung, die nur von allen gemeinsam erarbeitet werden kann.

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung Nr. 10 vom 12. Januar 2012

… und es weihnachtet sehr in Bad Ems!

Bald klopft das Christkind an die Tür; will Ruhe schenken und Wünsche dafür!

Ein Herz voller Liebe sei jedem beschert; denn so ist das Leben einfach lebenswert:

verschneites Bad EmsEin bisschen mehr Frieden und weniger Streit - ein bisschen mehr Güte und weniger Neid - ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass - ein bisschen mehr Wahrheit, das wäre doch was!

Statt hektischer Unrast ein bisschen mehr Ruh - statt immer nur ICH ein bisschen mehr DU - statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut - und Kraft zum Handeln ist wichtig, tut gut!

Ich wünsche Ihnen allen ein stimmungsvolles Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen schwungvollen Wechsel in ein gesundes sowie erfolgreiches Jahr 2012!

Ihr Berny Abt

06. Dezember 2011: der Nikolaus zu Gast bei der Stadtratssitzung Bad Ems

Ho ho ho! Was für eine wunderschöne Überraschung!

Nikolaus im Stadtrat von Bad EmsKurz nach Eröffnung des öffentlichen Teils der Jahresabschlusssitzung des Stadtrats von Bad Ems läutete es erneut - diesmal aber vor der Tür des Sitzungssaals.

Auch wenn er nicht auf der Tagesordnung stand, so wurde der leibhaftige Nikolaus von allen Anwesenden hoch erfreut begrüßt. Mit einer knackig kurzen aber dennoch beeindruckenden Rede hat der Nikolaus auch den Bad Emser Stadtrat in seinen “auf besinnliche Weihnachten stimmenden Sack gestopft”.

Witzig griff er das alle quälende Thema “wir alle müssen sparen” unter Hinweis auf den anstehenden Grundsatzbeschluss zur Teilnahme der Stadt Bad Ems am “Kommunalen Entschuldungsfonds Rheinland-Pfalz” auf. Da auch er sparen müsse, passen die kleinen Schokoladen-Nikoläuse, die er anschließend an alle liebevoll verteilte in ein klitzekleines Säckchen.

Es tut gut, wenn auch mal der Nikolaus das politische Ehrenamt würdigt - und ganz ohne Rute !